gedanken

Über die Liebe

Liebe kann nur geschehen.

Wir als Menschen können deshalb nur mithelfen, diese Liebe geschehen zu lassen.

 

Öffnen wir deshalb unsere Augen, öffnen wir unsere Ohren, öffnen wir unser Herz. Um die Liebe zu erkennen und sie nicht zu verpassen.

 

Liebe kann nur geschehen.

Sie ist Schwingung und wenn zwei oder mehr Dinge bereit sind, können sie in Resonanz mit dieser Schwingung treten.

 

Befreien wir uns deshalb von allen Spannungen, um die Liebe nicht zu behindern.

 

Liebe kann nur geschehen.

In und durch die Natur. Und wir sind Teil dieser Natur, ich und du und alle Dinge und Wesen dieser und anderer Welten.

 

Werden wir uns dessen wieder bewusst und lassen die Liebe in uns Wirklichkeit werden.

 

 

 

Über das Jetzt

 

Gibt es ein Leben in der Vergangenheit?

 

Nein, denn es ist vorbei. Man kann sich daran erinnern, Bilder anschauen, trotzdem ist es vorbei. Auch die meisten unserer menschlichen Zellen haben sich erneuert, sind also verschieden von denen in der Vergangenheit. Unsere Ansichten haben sich ebenso verändert.

 

Gibt es ein Leben in der Zukunft?

 

Nein, denn die Zukunft hat noch nicht begonnen. Wir werden uns in jeder Sekunde weiter verändern, erneuern und auch was wir heute denken, hat bereits am Ende dieses Satzes nicht mehr Bestand.

 

Gibt es ein Leben im Jetzt?

 

Wahrscheinlich ja, aber nur wenn wir uns spüren, wenn wir den Augenblick erleben, in der Aufmerksamkeit sind und bleiben. Das ist unsere einzige Chance, und die wichtigste.

 

Die Frage nach der gewünschten Länge des Lebens ist also sinnlos, weil unerheblich. Wir sollten lernen, so zu leben, als könnte dieses in der nächsten Sekunde zu Ende gehen. Vielleicht würden wir dann endlich beginnen, uns selbst und andere zu lieben.

 

 

 

Über das Menschsein

 

Was unterscheidet den Menschen vom Nicht-Menschen?

 

Nehmen wir, um es uns ein wenig einfacher zu machen, die Alttestamentische Schöpfungsgeschichte als Ausgangsbasis.

 

Mit der unerlaubten Aneignung der „Erkenntnis“ begann die Trennung vom Paradies, vom Nicht-Menschen, von der Nichtbewusstheit. Erkenntnis war der Schlüssel, das den Göttern geraubte Feuer. Sie schuf die Reflektion, die Unterscheidung von „ich“ und „du“, die Erkenntnis des Guten und des Bösen. Sie schuf die Gefühle wie Liebe, Hass, Gier, aber erschuf dadurch auch die Möglichkeit und Chance, die Welt zu reflektieren.

 

Nun, seit jener Zeit ist viel passiert, die Erde hat sich viele tausendmal gedreht und wird sich wohl noch einige Zeit weiterdrehen.

 

Wie aber hat der Mensch diese Erkenntnisfähigkeit in den letzten zehntausend Jahren genutzt?  Er hat sich Werkzeuge entwickelt, die es ihm immer leichter machten, sich die Welt untertan zu machen, so das nicht der größte Fehler ist, den der letztendlich begehen konnte.

 

Ein paar dieser Werkzeuge seien hier genannt:

 

  • die Sprache, Zahlen eingeschlossen, mit der der Mensch Informationen weitergeben konnte, so dass nicht jeder neue Mensch erst dieselben Erfahrungen wiederholen musste.
  • die Schrift, mit der Sprache zuerst einmal konserviert werden konnte und später durch die Druckkunst und moderne Medien in beinahe Lichtgeschwindigkeit vervielfältigt und verteilt werden konnte
  • die Nutzung von Energie, um den Menschen von körperlicher, zeitintensiver Arbeit weitgehend frei zu machen. Zeit, die zur Verfügung stand, Wissenschaft, Medizin, Kultur usw. in unvorhersehbarer Weise zu beschleunigen

 

Wo aber liegen die größten Probleme des Jetzt-Menschen?

 

  • Sprache ist nicht gleichzeitig Voraussetzung für Wahrheit und Aufrichtigkeit. Wir leben in einer Welt der Illusionen und der Lügen und Teillügen, man denke nur an die Werbung.
  • Die Informationsflut scheint uns langsam zu ersticken, wir erhalten mannigfaltige Informationen, die wir gar nicht mehr alle sichten und bewerten können.
  • Wir sind abhängig von Energie geworden und haben gleichzeitig Energie in einer unverantwortlichen und gefährlichen Weise für Kriegszwecke konzentriert.
  • Der Mensch hat sich im logischen Denken so rasend schnell weiterentwickelt, dass die Seele, die Psyche nicht oder kaum mehr mithalten kann.

 

Was können wir tun?

 

  • Entmüllen wir unsere Sprache. Verweigern wir uns, so gut es geht der Werbung, der Lüge, der Heuchelei, des so modernen Jammerns. Sprechen wir nur, wenn wir wirklich etwas zu sagen haben. Enthalten wir uns dem Tratsch, meiden wir ihn.
  • Konzentrieren wir uns wieder mehr auf die Augenblicke, auf das Gefühl, auf das Jetzt. Hüten wir uns, sowohl in der Vergangenheit zu erstarren als auch die Zukunft zu ersehnen bzw. in Furcht vor der Zukunft zu erstarren.
  • Entschleunigen wir unser Leben, entdecken wir wieder die Langsamkeit, die Geduld, die Gnade des Lebens.
  • Lernen und erfahren wir, uns wieder selbst im Jetzt zu lieben, anzunehmen, in unseren Stärken, in unseren Schwächen, dann ist das Lieben des Nächsten und auch das Menschsein nicht länger so unendlich schwierig, sondern wird zur Chance des Lebens.

 

 

Über das Glück

 

Ein wesentlicher Aspekt für die Annäherung an das Glück liegt im Erlernen des „Empfindens“, also dem Anspruch, das Glück im eigenen Körper aufzuspüren. Dazu gehört das bewusste Berühren anderer Menschen, der Kinder, des Partners, dazu gehört auch das aktive Spüren des Windes, der Töne, der Stille, des Geschmacks von Essen. Bewusst, aktiv, und dauerhaft, das ist in der Praxis nicht ganz leicht. Nicht in der Vergangenheit zu verharren, nicht auf die Zukunft zu warten, nein, das Hiersein im Jetzt, im Augenblick zu über und zu erfahren. 

 

Ein zweiter wichtiger Aspekt zur Annäherung an das Glück ist die Beschäftigung mit dem „Glück in der Gemeinschaft“.
Es geht darum, Methoden zu kultivieren, wie man Freunde gewinnt, Freundschaften fördert und aufbaut. Wichtige Botschaften dabei sind zum Beispiel: „Wer gehört werden will, muss zuerst hören lernen“ und „Wer berührt werden will, muss zuerst berühren lernen“. Geben kann auch glücklich machen, es sollte aber immer ohne Erwarten eines Gegenwertes geschehen. Fast noch schwieriger ist es zu nehmen, ohne gleich das Gefühl zu verspüren, denselben Gegenwert zurückgeben zu müssen.

 

Ein weiterer wichtiger Aspekt zur Annäherung an das Glück ist das Streben nach “Glücklichen Partnerschaften“. Liebe ist nämlich eine der schönsten Möglichkeiten, sich von der Ichsucht zu befreien. Liebe ist Unsinn, sagt die Vernunft. Es ist was es ist, sagt das Herz. Vielleicht ist die Liebe die größte, vielleicht die einzige wirkliche Errungenschaft der Menschheit und doch tun wir uns damit so furchtbar schwer. Wir lenken uns oft ab, statt einfach unsere Herzen, unsere Gedanken und unsere Körper im gleichen Takt schwingen zu lassen.

 

Der vielleicht schwierigste Aspekt zur Annäherung an das Glück, ist das „Glück in einem selbst“ zu suchen und zu finden. Fast jeder kennt ihn, diesen Satz: „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“. Doch wer hat sich schon einmal mit der damit gleichzeitig eingebundenen Frage ernsthaft auseinander gesetzt: „Liebst du dich denn eigentlich selbst?“. Dass Thema der Selbstliebe hat sehr viel mit dem Leben zu tun, ist aber auch bereits ein Anklang an das Ende des Lebens. Wir sollten deshalb mit aller Kraft versuchen, zu uns selbst vorzustoßen, ohne Worte mit uns selbst zu kommunizieren und ganz sanft zum Kern unseres Selbst vorzustoßen. Dies wird unsere gesamte Aufmerksamkeit benötigen, womit wir gleichzeitig den Kreis zum ersten Aspekt der Glücksannäherung schließen.

 

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